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November 2011 - kartoniert - 35 Seiten
Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Kapitel: Belagerung von La Rochelle, Edikt von Fontainebleau, Bartholomäusnacht, Guise, Kamisarden, Hugenottische Diaspora, Achter Hugenottenkrieg, Edikt von Nantes, Blutbad von Wassy, Edikt von Potsdam, Erster Hugenottenkrieg, Heilige Liga, Schlacht von Dreux, Schlacht von Moncontour, Vierter Hugenottenkrieg, Edikt von Saint-Germain-en-Laye, Edikt von Amboise, Fünfter Hugenottenkrieg, Dragonaden, Dritter Hugenottenkrieg, Gnadenedikt von Alès, Zweiter Hugenottenkrieg, Vertrag von Nemours, Siebter Hugenottenkrieg, Sechster Hugenottenkrieg. Auszug: Die Bartholomäusnacht (auch Pariser Bluthochzeit genannt) bezeichnet die Nacht zum 24. August 1572, in der Admiral Gaspard de Coligny und weitere Führer der Hugenotten zusammen mit Tausenden von Glaubensgenossen auf Befehl Katharinas von Medici ermordet wurden. Sie waren anlässlich der Hochzeit des protestantischen Heinrich von Navarra mit Margarete von Valois in Paris versammelt. Das Massaker ist mit vier Ereignissen verknüpft: Der fehlgeschlagene Anschlag auf den Admiral Coligny am 22. August 1572, die zwei Tage später erfolgte Exekution der Hugenottenführer, das danach einsetzende Gemetzel in den Straßen von Paris und die Welle von Gewalt, die sich kurz darauf in fast ganz Frankreich ausbreitete. In der Forschung werden diese Ereignisse mit der Entwicklung Frankreichs ab dem 16. Jahrhundert verbunden, da hier Motive der Bartholomäusnacht entstanden waren, nämlich die Auseinandersetzung Frankreichs mit den Hugenotten (und Europas mit der Reformation). Auch war die schwache Monarchie Frankreichs zu dieser Zeit unfähig, die Religion angemessen zu integrieren. Paris während der Bartholomäusnacht. Zeitgenössisches Gemälde von François Dubois von 1595 Unter Ludwig XII. und Franz I. konnte Frankreich seine bis dahin größte Machtentfaltung erreichen. Im Inneren des Landes herrschte Ruhe, die Krone wurde anerkannt und die Monarchie konnte ihre Autorität in den teilweise noch selbstständig agierenden Herrschaftsbezirken ausbauen. Außenpolitisch stand Frankreich weiterhin im fortwährenden Konflikt mit den Habsburgern (siehe Habsburgisch-Französischer Gegensatz) und somit mit Spanien, Österreich und dem Deutschen Reich. Jedoch führten erst die Ausbreitung des Protestantismus und die innenpolitischen Konflikte zu einer Krise des Königshauses und so zur Erschütterung der Monarchie. Schon früh erkannten die französischen Könige die Bedrohung, die von den Reformierten ausging, denn die protestantische Bewegung, die zunächst in den südlichen Provinzen Anklang fand, erfasste auch
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