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Februar 2009 - kartoniert - 128 Seiten
Die Dreigroschenoper, nach John Gays The Beggar's Opera geschrieben, wurde 1928 in Berlin uraufgeführt. Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als Prototyp sogenannter bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert die Bettlermassen, organisiert eine Demonstration des Elends und droht, den Krönungszug zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown sich weigern sollte, Mackie Messer zu verhaften, der Peachums Kreise störte. »Gleichwohl und gerade, weil das Akute entfällt, ist zu sehen, ja zu genießen, wie brillant und blitzend das Stück gemacht ist. Das Stück ist eine grandiose poetische Story, unzerreißbare Theaterware.« Albert Schulze-Vellingbausen
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Denn der Haifisch, der hat Zähne
von
Polar
, 20.10.2008