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gebunden - 122 Seiten
Dshamilja ist eine Liebesgeschichte in der Zeit des Zweiten Weltkriegs
in einem kleinen Aul (Dorfsiedlung) im Nordosten Kirgisiens. Der 15-jährige
Said erzählt die Geschichte seiner jungen, verheirateten Schwägerin Dshamilja
und des früheren Soldaten Danijar. Während der ungeliebte Ehemann Sadyk
in der Sowjetarmee dient, lernt die selbstbewusste, lebensfrohe Dshamilja
den scheuen, träumerischen Frontheimkehrer Danijar kennen und lieben. Der
junge Said erzählt mit den Augen eines Kindes, das noch nichts von der
Liebe weiß, das aber zu verstehen beginnt, was die beiden verbindet. Aus
Liebe zu Danijar sagt Dshamilja sich von ihrem Heimatort und den alten
Traditionen los und zieht mit ihm in die Ferne. Said versteht als Einziger
das verfemte Paar. Dessen Liebe ist für ihn ein Gefühl, das er nur durch
Zeichnen ausdrücken kann. Said fertigt am Tag des Abschieds ein Bild an,
das ihn an die beiden und Danijars faszinierende Stimme erinnert. Auch
er verlässt das Dorf, um die Kunstschule zu besuchen und findet seine Berufung
in der Malerei.
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