Bewertung schreiben
Schreiben Sie eine Bewertung für: Gottes leere Hand
Nur die mit fett gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!
Juni 2010 - gebunden - 377 Seiten
Nach einem akuten Anfall von Atemnot findet sich Manuel Jäger in der Notaufnahme des Marienhospitals wieder. Aufgrund seiner Glasknochen war er schon oft in Krankenhäusern und will dort nicht bleiben, doch sein bester Freund Lothar besteht darauf, dass er sich gründlich untersuchen lässt. Von Anfang an läuft für Manuel alles schief: Nach dem Röntgen vergisst man ihn auf einem zugigen Flur, eine Lernschwester wendet ein Medikament falsch an und er wird in ein Dreibettzimmer mit ungehobelten Mitpatienten gepfercht. Ignorante Ärzte, überforderte Krankenschwestern und die Patienten mit ihren Nöten bestimmen den Alltag auf der Station. Einzig in der Krankenschwester Dagmar findet Manuel eine Seelenverwandte, nicht zuletzt, weil sie ihn an seine verstorbene Verlobte Lenora erinnert. Doch er kann diese Vertrautheit nicht lange genießen, da er sich bei einem Sturz den Arm bricht und deshalb kurzfristig auf die Chirurgie verlegt wird. Dadurch wird übersehen, dass er sich eine Erkältung zugezogen hat, die für ihn lebensgefährlich werden kann. Manuels Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch, bis er erkennt: Ohne Hilfe der Medizin kann er nicht überleben, in einem hektischen, entseelten Krankenhausbetrieb kann er es aber auch nicht mehr. Da taucht der geheimnisvolle demenzkranke Wendelin Weihrauch auf und lehrt ihn eine wertvolle Lektion über das Leben und den Tod
Anzahl der Meinungen insgesamt: 10
--
von
bookorpc
, 01.04.2011
Rührend und voller Glücksgefühle...
von
bookworm_xD
, 12.07.2010
Euphorie, Glück, Trauer, Resignation, Hilflosigkeit ...
von
goat
, 17.07.2010
--
von
Ikopiko
, 05.07.2010
Ein seltsam unentschiedenes Buch
von
hanniball
, 19.08.2011
Ein kritischer Blick hinter die Fassade des Krankenhauses
von
kleinfriedelchen
, 08.09.2010
Wachgerüttelt
von
Rennie
, 12.07.2010
Alltag im Krankenhaus
von
schliesi
, 10.07.2010
Zustände im Krankenhaus
von
anon.
, 09.07.2010
Zu real um Spass am Lesen zu haben
von
Grumi
, 08.06.2010